“Die Fahrt in die nächste Gemeinde kommt einer Straftat gleich”
Die Flüchtlingsinitiative The Voice ist erneut mit einer Kampagne gegen Residenzpflicht gestartet. Anlass war die Verurteilung von Felix Otto, Flüchtling aus Kamerun, der wegen des rassistischen Sondergesetzes der Residenzpflicht für 8 Monate ins Gefängnis muss.
Am 25. Juni 2009 wird in Erfurt eine Demonstration gegen die Gefängnisstrafe von Felix Otto und für die Abschaffung der Residenzpflicht stattfinden.
Am 16. Juli 2009, dem 27. Jahrestag der Einführung des Residenzpflichtgesetzes, wird die Initiative vor der Justizvollzugsanstalt – JVA Goldlauter in Suhl eine Kundgebung in Solidarität mit Felix Otto gegen seine Inhaftierung und für die Abschaffung des Gesetzes abhalten.
Im Zeitraum Juni und Juli werden im Rahmen der Kampagne drei Vorbereitungswochenenden sowie mehrere Informationstreffen des Karawanenetzwerks in verschiedenen Flüchtlingsheimen (Katzhütte/Saalfeld, Gerstungen/Wartburgkreis, Breitenworbis/Eichsfeld, Gangloffsömmern/Sömmerda, Apolda – Stobraer Straße 86) und in Jena stattfinden.
Bundesweite Petitionen an politisch Verantwortliche sollen die Kampagne unterstützen. Konkret bedeutet dies, dass alle Menschen, die sich für die Abschaffung der Residenzpflicht aussprechen, die jeweiligen Abgeordneten ihres Wahlkreises mit dem Musterbrief anschreiben. Wenn nach ca. zwei Wochen keine Antwort gekommen ist, dann soll der/die Abgeordnete/r noch mal angeschrieben oder angerufen werden, um eine Stellungnahme zu erhalten.
„Eure“ Abgeordnete des Wahlkreises findet Ihr ganz leicht unter folgendem Link: http://www.bundestag.de/mdb/wkmap/index.html
Die Kampagne ist natürlich auf Geldspenden angewiesen!




















